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Unternehmensnachfolge: Frauen denken voraus |
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Dienstag, 8. Juni 2010 |
Frauen denken vorausUnternehmensnachfolgeDas Institut der deutschen Wirtschaft (Köln) hat rund 300 Mitglieder des Verbands deutscher Unternehmerinnen zur Unternehmensnachfolge befragt. Hier ziehen diese bei der Nachfolgeplanung zunächst die eigenen Kinder in Betracht, wobei drei Viertel der Frauen keine geschlechtsspezifische Präferenz haben. Viele Geschäftsführerinnen und Eigentümerinnen hätten ihren eigenen Posten unvorbereitet oder unerwartet angetreten. Diesen Fehler wollten die Unternehmerinnen beim nächsten Generationswechsel möglichst vermeiden: Die Mehrheit der weiblichen Führungskräfte mache sich deshalb bereits frühzeitig Gedanken über ihre Nachfolge. Mit durchschnittlich 62 Jahren haben Frauen eine Nachfolgeregelung getroffen. Der Wechsel finde dann i.d.R. vier Jahre später statt. Soziale Regelungen danach beziehen sich primär auf den Erhalt von Arbeitsplätzen. Die wirtschaftliche Absicherung von Familienangehörigen sowie die Fortführung von Familientraditionen seien nachrangig. Andre Ossenkopp | Bitwerk
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